Drehgestelle für den Weihnachtszug

Drehgestellrahmen lackiertEs gibt neues aus Schöneweide! Seit geraumer Zeit sind Mitglieder unseres Verein gemeinsam mit Mitatbeitern der S-Bahn Berlin GmbH damit beschäfigt, die Drehgestelle für den Viertelzug ET/EB 167 072 aufzuarbeiten.

Lange ruhten die Arbeiten an den vier Rahmen für den ersten Viertelzug, weil die Kapazitäten des Werks auf die Regelfahrzeuge der S-Bahn-Flotte konzentriert waren. Nun geht es mit großen Schritten weiter.

In den letzten zwei Wochen ging es voran:

  • Drehgestellrahmen – alle vier für den ersten Viertelzug sind saniert, vermessen, grun­diert und lackiert; die Montage an den Triebdrehgestellen ist begonnen!
  • Fahrmotore – acht Stück sind nun in Arbeit – Anker und Gehäuse wurden voneinander getrennt, jeweils gereinigt und mit den Reparaturen begonnen.
  • Radsätze – die Radscheiben sind geprüft, die Rollenlager wurden demontiert; als nächstes sind die Lager reinigen und zu begutachten sowie die Gleit­flächen auf den Radsatzwellen zu polieren.
  • Hilfsstromselbstauslöser und Überstromrelais für Fahrmotore – die in Erkner aufgearbeiteten Bauteile werden nach Schöneweide gebracht, um dort die Auslösestromstärke einzustellen und zu prüfen.

Weitere Impressionen:

alle Drehgestellrahmen

Im Hintergrund sind die Rahmen für die Drehgestelle des Triebwagen aufgestapelt. Bis 1993 trugen sie den Triebwagen 277 027, bald nun ET 167 072. Im Vordergrund "stahlt" ein Laufdrehgestell für den Beiwagen EB 167 072 in frischem Schwarz.

Radsatzrollenlager

An den Enden der Achsen befinden die Rollenlagen, die sich in einem Gehäuse drehen. Diese Gehäuse werden dann in die entsprechenden Aussparungen am Drehgestellrahmen eingeschoben und fixiert. Die Demontage hat begonnen.

Fahrmotor

Eigentlich stammt das vertraute Summen der alten S-Bahn eher aus dem Getriebe, zweifellos haben die Motore vom Typ GBM 700 einen entscheidenden Anteil daran. Hier sehen wir das "Innenleben", also den Rotor.

Stator des Fahrmotors

Beim Blick ins Gegenstück denkt man wahrscheinlich nicht an ein S-Bahn-Bauteil. Nach der Aufarbeitung werden "Rotor und Stator" wieder vereint und nach Einbau der Achsen in den Drehgestellrahmen gehoben. Wir dürfen uns auf den Sound freuen!


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