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Ein Zeitzeuge berichtet Drucken E-Mail
geschrieben von rg   14. Juli 2011

Erinnerungen

Unser Mitglied Klaus-Dieter Hülsenbeck erinnert sich an die S-Bahn in den Nachkriegsjahren. Wenn auch Sie spannende oder unterhaltsame Geschichten von, mit oder in der S-Bahn erzählen können, wenden Sie sich jederzeit an uns.

 

Notbremse im Triebwagen 3662In der Zeit von 1948 bis 1952 fuhr ich regelmäßig von Mahlow nach Lichtenrade zur Schule. Mein Fußweg zum Bahnhof betrug 20 Minuten im normalem Tempo. Oftmals begann ich den Weg teilweise wesentlich mit Verspätung, konnte aber den Zug noch erreichen, weil er auch früher oftmals Verspätung hatte. Dazu kam mir zur Hilfe, in der Nähe war ein beschrankter Bahnübergang, der wie früher üblich eine Glocke hatte. Jedesmal wenn der Zug von Rangsdorf abgelassen wurde, ertönten 2x5 Glockenschläge. Von dort aus benötigte der Zug eine Fahrzeit von 10 Minuten. So konnte ich mein Schritttempo beschleunigen, um den Zug noch zu erreichen.

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Kunstausstellung „Based in Berlin“ Drucken E-Mail
geschrieben von rg   11. Juni 2011

„Berliner Lied“ S-Bahn-Klänge in der Kunstausstellung


Klangkunst Berliner LiedKlangkunst Berliner Lied... zu hören im Rahmen der "Leistungsschau"
der Alternativausstellung zu "Based in Berlin"

 

Die Berliner S-Bahn prägte bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts mit ihrem typischen Klangbild die akustische Landschaft der deutschen Hauptstadt. Den dramatischen Veränderungen Berlins zum Trotz, blieb der markante „Gesang“ der elektrischen Züge über Jahrzehnte hinweg gleich. Der menschlichen Stimme ähnelnd drang dieser tagtäglich durch Häuserschluchten, schallte weit über Schrebergärten und Mauern hinweg. Eine Konstante in der urbanen Entwicklung und zugleich Begleitmusik für die vielfältigen Schicksale von Generationen von Menschen in Berlin.

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S-Bahn reaktiviert DDR-S-Bahnen Drucken E-Mail
geschrieben von rg   06. März 2011

Totgeglaubte leben länger!

Nach Jah­ren auf dem Ab­stell­gleis haucht die S-Bahn 20 Vier­tel­zü­gen der Bau­rei­he 485/­885 neu­es Le­ben ein. Die in den 1970­ern im Volks­ei­ge­nen Be­trieb Lo­ko­mo­tiv­bau Elektro­tech­nische Wer­ke „Hans Beim­ler“ ent­wickel­ten Fahr­zeuge waren ab 1989 in Serie pro­du­ziert worden und wegen ihrer roten Lackierung (zweite Zug­hälfte in diesem Video) unter S-Bahn-Fans zu dem Spitz­namen "Cola­dosen" gekommen.

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